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Was eine Seidenhaube nachts für dein Haar leistet
Baumwolle zieht Feuchtigkeit aus dem Haar und hält jede Strähne fest, sobald du dich drehst. Genau daraus entstehen Frizz, Spliss und die kurzen abgebrochenen Haare am Oberkopf. Eine Seidenhaube zum Schlafen legt eine glatte Schicht zwischen Haar und Kissen: Das Haar gleitet, statt zu haften, und die natürliche Feuchtigkeit bleibt dort, wo sie hingehört. Wer eine Seidenhaube für Haare zum ersten Mal trägt, merkt den Unterschied nach der ersten Nacht. In einer Kundenbefragung mit 500 Teilnehmerinnen berichteten 92 Prozent nach vier Wochen regelmäßiger Nutzung von sichtbar weniger Frizz. Als Haarhaube zum Schlafen ersetzt sie kein Pflegeprodukt, sie verhindert den Schaden, den die Nacht sonst anrichtet. Mehr dazu, warum Haare überhaupt abbrechen, steht in unserem Ratgeber.
22 Momme Maulbeerseide: das Material hinter jedem Bonnet
Momme ist das Gewichtsmaß für Seide, und 22 Momme ist die Stufe, ab der eine Schlafhaube aus Seide dicht genug fällt, um wirklich zu schützen. Dünnere Ware knittert, verrutscht und lässt das Haar durchscheuern. Eine Seidenhaube aus Maulbeerseide ist schwer genug, um nachts zu liegen, und trotzdem atmungsaktiv – im Sommer kühl, im Winter angenehm warm. Die Proteinstruktur der Seide ähnelt der des Haares, deshalb entzieht sie ihm keine Feuchtigkeit, anders als Baumwolle oder Polyester. Eine echte Seidenhaube erkennst du am Momme-Wert, nicht am Glanz – wer eine Seidenhaube aus echter Seide sucht, sollte diese Zahl auf jeder Produktseite finden.
Seiden-Bonnet oder Satin: warum das Material entscheidet
Seide und Satin werden ständig verwechselt, sind aber zwei verschiedene Dinge. Seide ist ein Naturmaterial, eine Proteinfaser von Seidenraupen. Satin bezeichnet nur eine Webart – die glänzende Oberfläche kann genauso aus Polyester bestehen. Ein Satin-Bonnet fühlt sich zunächst ähnlich an, staut aber Wärme, lädt sich statisch auf und verliert nach wenigen Wäschen seine glatte Oberfläche. Ein Seiden Bonnet bleibt über Jahre, was es am ersten Tag war. Wer ein Bonnet für Haare kauft, kauft deshalb vor allem ein Material – alles andere ist Schnitt und Farbe.
Für Locken und lange Haare: welche Haube zu dir passt
Locken brauchen Platz, damit die Definition über Nacht nicht zusammengedrückt wird – eine Schlafhaube für Locken sitzt deshalb locker über dem Ansatz statt eng am Kopf. Für lange Haare zählt das Volumen: Alles muss hinein, ohne dass die Längen geknickt werden. Unsere turbanförmige Britt hält am festesten und bleibt auch bei unruhigem Schlaf sitzen, die gebundene Inga lässt sich in der Weite regulieren wie ein Seidenkopftuch, und die klassische Nadja ziehst du einfach über. Als Bonnet für Locken funktioniert jede der drei, solange du sie nicht flach ziehst. Wie du mit Locken schläfst, ohne sie morgens neu zu machen, zeigen wir separat.
Warum unsere Bonnets aus 22 Momme gefertigt sind
Eine Schlafhaube für Haare wird jeden Tag getragen und jede Woche gewaschen – sie muss beides aushalten, sonst liegt sie nach einem Monat in der Schublade. Wer eine Schlafmütze aus Seide sucht, die das übersteht, achtet auf das Gewicht der Faser: Wir setzen durchgehend auf Seidensatin mit 22 Momme statt auf dünnere Qualitäten, in drei Schnitten für unterschiedliche Haarlängen und Schlafgewohnheiten, dazu die passenden Seiden-Scrunchies für den Zopf darunter. Flortree steht für Haarpflege, die nachts arbeitet, statt morgens Zeit zu kosten.
FAQ zu Seidenhauben und Bonnets
Was ist ein Bonnet?
Ein Bonnet ist eine Haube, die du nachts über die Haare ziehst. Sie hält das Haar zusammen und legt eine glatte Schicht zwischen Kopf und Kissen, damit nichts an der Bettwäsche reibt. Ursprünglich kommt sie aus der Pflege von lockigem und texturiertem Haar, inzwischen wird sie für alle Haartypen genutzt. Aus Seide schützt sie zusätzlich vor dem Feuchtigkeitsverlust, den Baumwolle verursacht.
Was bringt eine Seidenhaube wirklich?
Sie reduziert die Reibung zwischen Haar und Kissenbezug – und Reibung ist die Hauptursache für Frizz, Spliss und Haarbruch über Nacht. Die glatte Oberfläche aus 22 Momme Seidensatin lässt das Haar gleiten statt haften und bewahrt die natürliche Feuchtigkeit im Haar. Sichtbar wird das vor allem morgens: weniger Kraus, weniger abstehende Spitzen, und Frisuren halten länger.
Trägt man die Haare unter der Seidenhaube offen oder zusammengebunden?
Beides funktioniert, es hängt von der Länge ab. Kurze und mittellange Haare kommen offen unter die Haube. Bei langen Haaren lohnt ein lockerer Zopf oder Dutt am Oberkopf, damit die Längen nicht geknickt werden – dafür ein Seiden-Scrunchie statt eines Gummis verwenden, sonst holst du dir die Reibung an anderer Stelle zurück. Locken bleiben am besten offen und locker aufgetürmt.
Wie setzt man eine Seidenhaube richtig auf?
Kopf nach vorne beugen, die Haare nach vorne fallen lassen und die Haube von der Stirn über den Nacken ziehen. So liegt das Haar innen, statt am Rand eingeklemmt zu werden. Danach den Sitz am Haaransatz prüfen: Die Haube soll halten, aber nicht drücken. Bei Locken die Haube nicht flach ziehen, sondern Volumen im Inneren lassen.
Wie wäscht man eine Seidenhaube?
Von Hand in lauwarmem Wasser mit einem milden Waschmittel, oder in der Maschine im Wäschenetz bei 30 Grad im Feinwaschgang. Kein Weichspüler, kein Bleichmittel, nicht in den Trockner – Hitze zerstört die Proteinfaser. Anschließend liegend oder hängend an der Luft trocknen, nicht in der Sonne. Alle ein bis zwei Wochen waschen reicht bei normaler Nutzung.
Welche Seidenhaube ist die beste für mich?
Das hängt vor allem davon ab, wie unruhig du schläfst und wie lang dein Haar ist. Wer sich nachts viel dreht, fährt mit der turbanförmigen Variante am besten, weil sie am festesten sitzt. Wer es lockerer mag oder die Weite regulieren möchte, nimmt die gebundene Variante mit Schleife. Für den unkomplizierten Alltag reicht das klassische Modell zum Überziehen. Alle drei bestehen aus derselben 22-Momme-Seide.







